ARTMUC HERBST-AUSGABE 08.NOV.-11.NOV.2018  
AUF DER PRATERINSEL

GEMEINSCHAFTSAUSSTELLUNG DER DOMAGKATELIERS

TEILNEHMENDE KÜNSTLER UND KÜNSTLERINNEN

ART-WOOL, Claudia Bläsi, Marta Fischer, Christine Gallmetzer, Jette Hampe, Agnieszka Kaszubowska, Zhenya Li, Liza Reich, Maria Lie Steiner, Jörg Steiner, Susanne Schütte-Steinig, Kerstin Skringer, Zamp Wimmer

ORT
Praterinsel // Messestand F 01 in der Füllhalle

ÖFFNUNGSZEITEN
Donnerstag, 08.11.2018 / 18:00 – 22:00 Private View (VIP Ticket 16 EUR an der Abendkasse)
Freitag, 09.11.2018 / 12:00 – 20:00
Samstag, 10.11.2018 / 12:00 – 20:00
Sonntag, 11.11.2018 / 12:00 – 18:00

ANFAHRT PRATERINSEL
Praterinsel 3 – 4, 80538 München / Eingang über den Haupteingang der Praterinsel

ÖFFENTLICHE VERKEHRSMITTEL
S-Bahn / Haltestelle Isartor
Tram 18 & 19 / Haltestelle Maxmonument

ÖFFENTLICHE PARKHÄUSER
Parkgarage Rieger-City, Frauenstr. 38, 80469 Munich
Parkhaus Hofbräukeller, Innere Wiener Str. 15, 81667 Munich
Parkhaus Oberanger, Oberanger 27, 80331 München

Mehr Infos über ARTMUC: www.artmuc.info
Mehr Infos über Domagkatelier: www.domagkateliers.de

 
 
 
 
 
ÜBERWIEGEND SCHWARZ   23.Juni - 08.Juli 2018
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"Überall herrscht der Zufall, laß deine Angel nur hängen. Wo du's am wenigsten glaubst, sitzt im Strudel der Fisch." (Ovid, 43 v. Chr. - 17 n. Chr. )

Vom 23. Juni bis 8. Juli 2018 findet unter dem Motto "Überwiegend schwarz", im Frauenkircherl in Erding die Jahressausstellung des Kunstvereins Erding statt.

Vernissage: 22. Juni um 19:00 im Frauenkircherl in Erding am Schrannenplatz
Begrüßung durch Oberbürgermeister Max Gotz.

Der Kunstpreis des Kunstvereins Erding, gestiftet von der Sparkasse Erding-Dorfen und der Kunstpreis des Landkreises Erding werden verliehen
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Ausstellungsdauer: 23.Juni - 8. Juli 2018, jeweils von 13 -19 Uhr
 
 
 
 
 
"Menschen im Wartezustand" in der SZ am 11. Mai 2018
Von Udo Watter, Ottobrunn
Farbenfroh sind die "Koi" im Bild von Zhenya Li unterwegs. (Foto: Claus Schunk)

Für den Weltreisenden mag vielleicht zutreffen, dass der Weg das Ziel sei. Der Genuss liegt im unterwegs Sein, nicht im Ankommen. Für Menschen, die auf der Flucht sind, trifft das natürlich nicht zu. Mit der Ankunft in einem sicheren Land sind konkrete Träume und Sehnsüchte von einem neuen, besseren Leben verbunden. Aber wohl auch: Zweifel, Bangen, Unsicherheit. Was erwartet einen in dem fremden Sehnsuchtsland? Ist man dort wirklich willkommen? Gibt es Perspektiven und nicht nur Illusionen? Auch diese Fragen spiegeln sich in einigen Gesichtern, die in Christine von Tuchers Bild "Angekommen?" zu sehen sind - es sind die Gesichter von Erwachsenen, die den hinteren Teil der eindruckvollen, schwarz-weißen Grafitzeichnung bevölkern. Ein bisschen finster wirken sie, skeptisch. Andere haben eine dynamischere, zugewandte Körpersprache und zwei, drei der jungen Flüchtlinge rennen tänzelnd und voller Vorfreude ein Gleis entlang - auf den Betrachter zu.

Das Werk, mit dem Christine von Tucher den ersten Preis bei der Offenen Ausstellung des Kunstvereins Ottobrunn in diesem Jahr gewonnen hat, ist deshalb so eindrücklich, weil es jenseits von sozialromantischer Verbrämung ein realistisch-ambivalentes Bild der Situation zeichnet. Gleiches gilt für eine andere Zeichnung Tuchers, "Was nun?", die misstrauische Mienen zeigt: die Kapuzen der Männer sind teils tief ins Gesicht gezogen: Staunen, Zweifel, Zukunftsangst. "Es ist ja alles in der Schwebe", sagt Tucher. "Sie befinden sich im Wartezustand." Das Thema "Flüchtlinge" hat sie gerade im vergangen Jahr beschäftigt, künstlerisch, aber auch privat. "Ich denke, sie haben hier eine Chance verdient." Ob der politische Charakter der Zeichnung die Entscheidung der Jury beeinflusst habe? "Das weiß ich nicht. Aber ich finde es toll, das man hier den Mut hatte, mich auszuzeichnen", sagt Tucher.

Preiswürdig wären in der Tat auch etliche andere Werke, die jetzt bis zum 27. Mai, auf den verschiedenen Ebenen des Ottobrunner Rathauses zu sehen sind. "Artiges" wird ja alle zwei Jahre bundesweit ausgeschrieben, heuer bewarben sich 87 Künstlerinnen und Künstler um die Teilnahme. Eine fünfköpfige Jury hat aus den 241 eingereichten Arbeiten 58 Exponate ausgewählt, die nun im Rathaus hängen oder stehen. Beeindruckend sind etwa die Marmor-Holz-Skulpturen von Heike Drescher wie "Balance" oder "Geschwister", handwerklich wie formensprachlich gelungen. Schön und von berückender Farbgebung auch die "Koi"-Gemälde von Zhenya Li. Ein unauffälliger, aber durchaus origineller Hingucker sind auch die Foto-Triptychons von Anna Kirsch: in der Mitte ein Mann respektive eine Frau in bayerischer Tracht und mit Gewehr, flankiert von zwei sich rekelnden Schwarz-Weiß-Nackedeis. Generell ist auf den Gängen zwischen Türen mit der Aufschrift "Ordnungsamt", "Finanzverwaltung" oder "Kasse/Steuern" wenig Abstraktes zu sehen: dafür viele Porträts, Bildhauerei, Fotoarbeiten. Am Eingang empfängt einen die 2,60 Meter hohe Holz-Skulptur "Der Artige" von Klaus Schwendner. Bürgermeister Thomas Loderer, der Schirm- und Hausherr ist, lobte auf der Vernissage die Qualität der Exponate, die auch den Genius Loci an seinem Arbeitsplatzes präge: "Das Rathaus ist ja bekannt als guter Ausstellungsort. Für uns ist das immer ein Highlight. Das ist eine hervorragende Kunstausstellung." Das meint auch Ewald Mertes, der Vorsitzende des Kunstvereins. Besonders stolz zeigte er sich, dass sich heuer eine Künstlerin aus Österreich und ein Künstler aus Frankreich beworben hätten. Deswegen muss man zwar nicht gleich von "internationaler Beachtung" sprechen, welche die offene Ausstellung "Artiges" inzwischen genieße, aber den Anspruch, einen Querschnitt der zeitgenössischen Kunst in Deutschland zu zeigen, erfüllt sie ihr durchaus. Das ist insofern nicht selbstverständlich als 2016 mit der langjährigen Vorsitzenden Doris Laves-Wegat die treibende Kraft den Kunstverein verlassen hat. Loderer dankten denn auch Mertes, dass er in diese großen Fußstapfen getreten sei und als neuer Vorsitzender die Kontinuität des Vereins weiter pflege. Tradition ist es auch, dass der "Artiges"-Preisträger eine Einzelausstellung gewinnt, die er anschließend im Atelier des Kunstvereins präsentieren darf. Tucher wird dann aber nicht nur Zeichnungen von Flüchtlingen zeigen, sondern auch abstrakte, farbenfrohe Werke.

Die Ausstellung im Rathaus kann besucht werden von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr, donnerstags von 14 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr. Sie dauert bis 27. Mai

 
 
 
 
 
"In den Gesichtern Vorfreude und Angst" in der Münchner Merkur am 15. Mai 2018
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WUNDERKAMMER

WUNDERKAMMER - 25 JAHRE DOMAGKATELIERS
Dies ist eine Gemeinschaftsausstellung aller aktuellen sowie ehemaliger Domagkkünstler. Die Installation bildet den U-förmigen Grundriss des Atelierhauses ab. Jede*r der Künstler*innen hat darin ein eigenes Modul zur Verfügung, in der sie ihre künstlerische Arbeit zeigen. Die WUNDERKAMMER ist eine Referenz an die lange Tradition der Domagkateliers, als Gemeinschaft und in Netzwerken zu agieren und damit gleichzeitig individuelle Ausdrucksmöglichkeiten und künstlerische Vielfalt auszubreiten.

Vernissage: FR 1. Juni 2018 19 Uhr
Pressepreview: FR 1. Juni ab 11:30 Uhr
Ausstellungsdauer: 2. – 17. Juni

Adresse: Halle50
Städtisches Atelierhaus am Domagkpark
Margarete-Schütte-Lihotzky-Str. 30
80807 München

Anfahrt:
U6 Alte Heide
Tram 23 Domagkstraße
Bus 50 Gertrud-Grunow-Straße

Die Gemeinschaftsausstellung ist eine Vorabveranstaltung der Jubiläumsfeier 25 Jahre Domagkateliers vom 8.-10.Juni 2018 in halle50, Städtisches Atelierhaus am Domarkpark

 
25 JAHRE DOMAGKATELIERS - ATELIERTAGE
Wie jedes Jahr laden die Künstler*innen das Publikum ein, sie in ihren Ateliers zu besuchen. 84 geöffnete Ateliers stehen an drei Tagen für eine geführte Tour oder für die Entdeckung auf eigene Faust zu folgenden Öffnungszeiten zur Auswahl bereit:

ERÖFFNUNG:
Freitag 8. Juni, 18:30 Uhr

OFFENE ATELIERS:
Freitag 8. Juni 19 – 22 Uhr
Samstag 9. Juni 14 – 20 Uhr
Sonntag 10. Juni 14 – 20 Uhr
 
 
 
 
 
ARTMUC  10.05.-13.05.2018   ISARFORUM


GEMEINSCHAFTSAUSSTELLUNG DER DOMAGKATELIERS IM ISARFORUM


TEILNEHMENDE KÜNSTLER UND KÜNSTLERINNEN
ART-WOOL, CLAUDIA BLÄSI, MARTA FISCHER, MATTHIAS HIRTREITER, ZHENYA LI, KERSTIN SKRINGER, ZAMP WIMMER

ORT
ISARFORUM // MESSESTAND 144


ÖFFNUNGSZEITEN
Donnerstag, 10.05.2018 / 12:00 – 20:00
Freitag, 11.05.2018 / 12:00 – 20:00
Samstag, 12.05.2018 / 12:00 – 20:00
Sonntag, 13.05.2018 / 12:00 – 18:00

NEU IM MAI 2018: ZWEI AUSTRAGUNGSORTE UND LOCATIONS
Die ARTMUC findet vom Donnerstag, 10.Mai bis Sonntag, den 13.Mai auf der
Praterinsel und dem Isarforum am Deutschen Museum statt.

ANFAHRT ISARFORUM
Isarforum auf der Ludwigsbrücke, Museumsinsel 1, 80538 München / ehemaliger Haupteingang zum Deutschen Museum
S-Bahn / Haltestelle Isartor
Tram 17 Haltestelle Deutsches Museum

ANFAHRT PRATERINSEL
Praterinsel 3 – 4, 80538 München / Eingang über den Haupteingang der Praterinsel
S-Bahn / Haltestelle Isartor
Tram 18 & 19 / Haltestelle Maxmonument

ÖFFENTLICHE PARKHÄUSER
Parkgarage Rieger-City, Frauenstr. 38, 80469 Munich
Parkhaus Hofbräukeller, Innere Wiener Str. 15, 81667 Munich
Parkhaus Oberanger, Oberanger 27, 80331 Munich


Mehr Infos über ARTMUC: www.artmuc.info
Mehr Infos über Domagkatelier: www.domagkateliers.de

 
 
 
 
 
"ARTIGES" 2018 KUNSTVEREIN OTTOBRUNN
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KÜNSTLERGESPRÄCH AM 10.04.2018, 19 UHR
IN DER RATHAUSGALERIE MÜNCHEN

MÄANDER II

Kathrin Becker / Volker Dismar / Nikita Knikta / Lotte Lehmann / Zhenya Li / Dany Paal / Peter Stötter / Richard Vogl / Silvia Wienefoet / Mohamed Zalt

Gespräch mit den Künstlerinnen und Künstlern der Ausstellung

Dienstag, 10. April 2018, 19 Uhr in der Rathausgalerie Kunsthalle

Noch bis Anfang Juni zeigt die Ausstellung MÄANDER II Werke von zehn Künstlerinnen und Künstlern mit und ohne Behinderung zu den Öffnungszeiten des Rathauses im 2. Stock vor dem Büro des Oberbürgermeisters (Zimmer 293).

Die inklusive Ausstellung vereint ganz unterschiedliche Kunstwerke. Gezeigt werden Malerei, Zeichnung, Fotografie, Scherenschnitte, Schrift und Druckgrafik.

In allen Kunstwerken geht es entweder um den menschlichen Körper oder um Strukturen – manchmal auch um beides. Strukturen, Bewegungen oder Lebenswege sind nicht geradlinig und nicht vorhersehbar.
Sie gehen unterschiedliche Abzweigungen – wie Mäander, die eine Vielzahl von verschlungenen Flusswindungen bezeichnen. Alle Kunstwerke erzählen eine Geschichte. Sie fangen an einem bestimmten Punkt an und der Betrachtende kann den weiteren Verlauf in Gedanken fortführen und sich darin verlieren oder neue Wege finden – wie in einem Mäander.

Am Dienstag, 10. April 2018, um 19 Uhr, findet ein Gespräch mit den ausstellungsbeteiligten Künstlerinnen und Künstlern Mohamed Zalt, Zhenya Li und Silvia Wienefoet in der Rathausgalerie, der Kunsthalle im Neuen Rathaus, statt. Die Die Moderation leitet die Kunsthistorikerin Anna Wondrak. Das Künstlergespräch ist Teil des Programms der inklusiven Kunstwerkstatt Bambis Rache.

Der Eintritt zur Ausstellung und zur Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Rathausgalerie Kunsthalle
Marienplatz 8
80331 München
Kontakt: 089 233 21684
kunstvermittlung@muenchen.de

Der Zugang zur Rathausgalerie erfolgt über den Prunkhof.
Der barrierefreier Zugang über die Rathauspforte am Marienplatz.

 
 
 
 
 
MÜNCHENER KÜNSTLERGENOSSENSCHAT
STAATLICHES MUSEUM ÄGYPTISCHER KUNST
02.02. - 25.02.2018

Liebe Kunstfreunde,

Sie sind ganz herzlich von der MKG 1868 zur Eröffnung der Ausstellung im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst eingeladen.

Die Eröffnungsansprache hält Herr Paul Martin Cambeis, Präsident der Münchener Künstlergenossenschaft königlich privilegiert 1868.

Vernissage: 01.02.2017, Do. um 18:30 Uhr ( Einlass ab 17 Uhr )

Adresse: Staatliches Museum Ägyptischer Kunst,
Gabelsbergerstr. 35,
80333 München

Öffnungszeiten: 02.02. - 25.02.2018,
täglich 10-18 Uhr außer Montag, Dienstag bis 20 Uhr, letzter Tag bis 15 Uhr.

Weitere Besucherinformationen finden Sie auf der Website:
http://www.mkg1868.de/jahresausstellung-2018.html

 
 
 
 
 
Ausstellung MÄANDER II im Rathaus München 2.OG
15.01. - 03.06.2018
Das Leben ist kurz, schön, aber von einfach war nie die Rede.
Merve 19
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

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